
BELLA ITALIA aus Maranello
Ferrari 458 Italia
Dienstag, 15. Oktober 2009, erster Pressetag auf der IAA: In allen
Hallen läuft die Internationale Automobilausstellung gemächlich
und deutlich ruhiger als vor zwei Jahren an. Bis auf die Halle 6.
Vor dem Ferrari-Stand bekommt man kein Bein mehr auf die Erde.
Kein Wunder, der neue Supersportwagen 458 Italia wird enthüllt,
und zwar von keinen Geringeren als Fiat-Präsident Luca di
Montezemolo und Rekordweltmeister „Michele“ Schumacher
höchstpersönlich, der auch die Patenschaft für diese Berlinetta
übernommen hatte und an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war.
Der 458 Italia ist das erste
Modell mit V8-Direkteinspritzer. Das elegante, stromlinienförmige
Design, gezeichnet von Pininfarina, positioniert den
F430-Nachfolger schon beim ersten Blick als reinrassigen
Rennwagen. Die extrem flache Frontpartie wird akzentuiert durch
die Lufteinlässe für den Ölkühler und die mittig auf der Front
angebrachten Miniflügel, die sich bei hohen Geschwindigkeiten
automatisch der Oberfläche anpassen und für mehr Abtrieb sorgen
sollen. Auch die langgezogenen Scheinwerfer sind ein neues
Designmerkmal bei Ferrari. Der neuentwickelte
Achtzylinder-Heckmotor mit Direkteinspritzung leistet 570 PS und
katapultiert den Superflitzer mit 540 Newtonmeter von 0 – 100 km/h
in sagenhaften 3,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 325
km/h.

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