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HEFT 21 | HERBST 2009   

 

 

 
Personality Portraits

Nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt, antwortete der griechische Reeder Aristoteles Onassis einmal: „Man muss jeden Tag früh aufstehen und das ganze Jahr über gut gebräunt sein“. Ganz so einfach ist es heutzutage aber nicht mehr. Wir befragten zehn Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Branchen nach ihrer Motivation, wie Sie am besten entspannen können, was ihr schönster Lustkauf war und vieles mehr.

René Staud

1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Aus einem handwerklichen Beruf heraus ein Markenbild für Qualitätsfotografie in einer sehr spezialisierten Nische etabliert zu haben.
4. Was verstehen Sie unter Stil?

Die eigene Identität zeigen und wahren, per Kleiderstil, per Fahrzeugmarke, per Esskultur oder als Lebensvorbild für andere dauerhaft und nachhaltig kalkulierbar zu sein.

5. Glauben Sie, dass Stilempfinden eine Frage der Gene ist oder kann man es erlernen? 
25 Prozent Gene, 50 Prozent Erziehung, Rest Disziplin.
6. Was würden Sie sagen, womit sich ein Mann schmücken darf, außer natürlich mit einer schönen Frau?
Alles Äußerliche: Umgangsform, Kleider, Accessoires, Uhren, Manschettenknöpfe, Schreibutensilien (ich selbst schreibe seit meinem 14. Lebensjahr nur mit Füllfederhalter).
7. Lieben Sie außergewöhnliche Uhren und wenn ja, welches ist Ihr Lieblingsstück?
Die „GC“ von IWC.
8. Was war Ihr schönster Lustkauf? Ein alter Austin Healey, Baujahr 1967, in den ich mich in zwei Jahren der Vollrestauration wie an ein Familienmitglied gewöhnt habe, mit all seinen Vorzügen und Schwächen.
10. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte, welches Ihr Lieblingswein?
Tagliata vom Rindersteak mit Spaghetti und Tomatensauce, Vinae von Jermann.
11. Die Inselfrage: Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meine Frau, meine Hündin Joy, mein Boot.

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Martin Strohbeck

1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Im HIGH LIFE interviewt zu werden!

2. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?

Vielleicht eines Tages vom SPIEGEL interviewt zu werden!
3. Wie können Sie am besten entspannen?
Auf den Maldiven. No news – no shoes.

4. Was verstehen Sie unter Stil?
Einen gewissen Anspruch an sich selbst zu stellen.

5. Glauben Sie, dass Stilempfinden eine Frage der Gene ist oder kann man es erlernen? Für mich ist es vor allem eine Frage der Erziehung.
6. Was würden Sie sagen, womit sich ein Mann schmücken darf, außer natürlich mit einer schönen Frau? Mit Schlagfertigkeit und Eloquenz.
7. Lieben Sie außergewöhnliche Uhren und wenn ja, welches ist Ihr Lieblingsstück? Mein Herz hängt an zwei Uhren und beide sind eine Rolex.
8. Was war Ihr schönster Lustkauf? Ja – irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen. Jetzt steht ein 911er in der Garage. Schon ein tolles Gefühl.
9. Haben Sie noch einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?
Im Moment bin ich eigentlich wunschlos glücklich.

10. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte, welches Ihr Lieblingswein? Schwäbischer Rostbraten mit handgeschabten Spätzle und hausgemachtem Kartoffelsalat, d. h. nicht, dass Trollinger mein Lieblingswein ist. Da bevorzuge ich Sauvignon Blanc von Knipser.
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Heiner Tamsen

1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? 
Die von mir gegründete TAMSEN Luxus- und Sportwagen Gruppe innerhalb von nur zehn Jahren zum europaweiten Marktführer aufgebaut zu haben.

2. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation? Aus der Freude an Erfolgserlebnissen.
3. Wie können Sie am besten entspannen? Wenn ich mit meiner Yacht zu einem an der Mittelmeerküste liegenden Golfplatz cruise. So kann ich gleich zwei meiner Leidenschaften perfekt miteinander verknüpfen.
4. Was verstehen Sie unter Stil? Sinn für Gestaltung und guten Geschmack.
5. Glauben Sie, dass Stilempfinden eine Frage der Gene ist oder kann man es erlernen? Man kann guten Stil definitiv erlernen. Dabei hilft natürlich, wenn man in einem stilbewussten Umfeld aufwächst.
6. Was würden Sie sagen, womit sich ein Mann schmücken darf, außer natürlich mit einer schönen Frau?  Mit einer schönen dezenten Uhr, einem schicken Sportwagen und einer schnittigen Yacht.
7. Lieben Sie außergewöhnliche Uhren und wenn ja, welches ist Ihr Lieblingsstück? Ja. Die „Lange 1 Tourbillon“ in Platin.
8. Was war Ihr schönster Lustkauf? Der Eurocopter EC 120.
10. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte, welches Ihr Lieblingswein?
Die, die meine Frau Julia zubereitet. Pouilly Fumé.
11. Die berühmte Inselfrage: Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Mein Frau Julia. Meine Jack-Russel-Hündin Betty Boo. Und einen Internetanschluss, über den ich mir alles andere besorgen kann.

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Ralph Anstoetz

2. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?
Aus der Schönheit unserer Branche und aus der Passion heraus, immer wieder Neues zu entdecken und zu entwickeln.
3. Wie können Sie am besten entspannen?
Bei einem Spaziergang mit meinen Hunden, bei einem Glas Rotwein und bei einem gemütlichen Saunaabend.
4. Was verstehen Sie unter Stil? Stil ist der geschmackvolle und zielgerichtete Einsatz von für einen bestimmten Zweck designten Produkten.
5. Glauben Sie, dass Stilempfinden eine Frage der Gene ist oder kann man es erlernen? Ich glaube, dass man die Grundlagen für Stilempfinden im Blut haben muss. Bis zu einem gewissen Grad kann man Stilempfinden nach festen Schablonen lernen, aber das i-Tüpfelchen muss aus dem Bauch kommen.

6. Was würden Sie sagen, womit sich ein Mann schmücken darf, außer natürlich mit einer schönen Frau? Als Brillenträger mit einer typgerechten Brille, ansonsten sind gepflegte Zähne Schmuck für das Äußere eines jeden Mannes.
7. Lieben Sie außergewöhnliche Uhren und wenn ja, welches ist Ihr Lieblingsstück? Die Uhrenbranche ist eine besonders schöne und edle Branche, die mich jedoch nicht besonders berührt.
8. Was war Ihr schönster Lustkauf?
Eine knallrote NSU Lambretta aus dem Jahr 1962.
9. Haben Sie noch einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?
Einmal so viel Zeit zu haben, um aus den Anfängerschuhen des Malens sich weiterentwickeln zu können.
10. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte, welches Ihr Lieblingswein? Die italienische Küche ist mir die liebste und es fällt mir schwer, ein Gericht besonders hervorzuheben. Auf jeden Fall liebe ich zu italienischen Speisen einen Vino Nobile di Montepulciano.
11. Die berühmte Inselfrage: Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ich würde nur ein schnelles Boot mitnehmen, damit ich bald wieder von der Insel flüchten könnte.

 

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René Staud

geb. 20.06.1951
Fotograf, spezialisiert auf Automobilfotografie, Automobilliebhaber, Mobilitätsfan, Weltreisender in Sachen Automobilwerbung.

1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Aus einem handwerklichen Beruf heraus ein Markenbild für Qualitätsfotografie in einer sehr spezialisierten Nische etabliert zu haben.

2. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?

Tag für Tag immer wieder neuen Gebrauchsgütern wie Automobilen ein Denkmal zu setzen, Bilder mit Bestand zu schaffen, die unsere Zeitzeugen der Mobilität unsterblich machen.

3. Wie können Sie am besten entspannen?
Nicht über Beruf und Autos zu sprechen, sondern bei einfachen Arbeiten wie Hofkehren, Bücherregal umräumen oder Hund ausführen, einfach nur an nichts denken.

9. Haben Sie noch einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?
Mehr Zeit, Dinge zu Ende zu bringen: ein Wochenende auf dem Boot spontan zu verlängern oder einen Abend spontan länger zu feiern, ohne den Termin am nächsten Morgen vor Augen zu haben.

Martin Strohbeck

geb. 21.07.1963
Diplombetriebswirt, selbstständiger Reiseveranstalter seit sechzehn Jahren mit Strohbeck Reisen GmbH.

11. Die berühmte Inselfrage: Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Joggingschuhe, mein I-Phone und ein g’scheit’s Buch.

4. Was verstehen Sie unter Stil?
Einen gewissen Anspruch an sich selbst zu stellen.

Heiner Tamsen

geb. 11.11.1961
Nach langjähriger Erfolgsstory im Premium-Automobilsektor gründete Heiner Tamsen 2006 das Label TAMSEN YACHTS. Unter diesem Namen entstehen seitdem unter seiner Regie exklusive, innovative Superyachten.

2. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation? Aus der Freude an Erfolgserlebnissen.

9. Haben Sie noch einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten? Ja.

Ralph Anstoetz

geb. 15.02.1959
Dipl.-Betriebswirt, persönlich haftender Gesellschafter der JAB Josef Anstoetz KG.

1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Die vor zirka sechzehn Jahren von meinem Vater übernommene Verantwortung für die Produktentwicklung bei JAB Anstoetz bis heute erfolgreich fortgeführt zu haben.

10. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte, welches Ihr Lieblingswein?
Die italienische Küche ist mir die liebste und es fällt mir schwer, ein Gericht besonders hervorzuheben. Auf jeden Fall liebe ich zu italienischen Speisen einen Vino Nobile di Montepulciano.

 

 

 

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