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HEFT 21 | HERBST 2009   

 

 

 
Segelgiganten
trafen sich in Porto Cervo

Eine Mindestlänge von 24 Meter mussten die Mega-Yachten messen, die an der Loro Piana Superyacht Regatta teilnehmen wollten. Die achtzehn Großsegler, die an den Start gingen, kamen jedoch auf eine Durchschnittslänge von 33 Metern, ein Beweis dafür, dass sich hier in Porto Cervo wirklich die ganz großen Jungs mit ihren „Men’s Toys“ zum seglerischen Stelldichein trafen.

TEXT THOMAS KLOCKE | FOTOS LORO PIANA

Ob der Hamburger Reeder Claus-Peter Offen mit seiner Wally „YK3“, der Schweizer Marco Vogele mit seiner 32-Meter-„Gliss“, Sir Lindsay Owen-Jones, Chef des weltgrößten Kosmetikkonzerns L’Oreal, mit seiner „Magic Carpet 2“ oder Thomas Bscher, Miteigentümer des Bankhauses Sal. Oppenheim, mit „Open Season“ – an diesen vier herrlichen Juni-Tagen trafen sich Großunternehmer, um mit Gleichgesinnten ihre Kräfte auf dem Wasser zu messen. Und natürlich ließ es sich Pier Luigi „Pigi“ Loro Piana, der gemeinsam mit seinem Bruder Sergio das italienische Luxusmodeunternehmen Loro Piana leitet, nicht nehmen, persönlich das Steuer seines Segelschiffes „My Song“ zu übernehmen, zumal Loro Piana auch als Titelsponsor für diese renommierte Regatta auftrat.
„Wir haben nun einmal eine Schwäche für das Allerbeste“, antwortete Pier Luigi auf die Frage, warum sie das Hauptsponsoring dieses Events übernommen hatten. Die Firma Loro Piana ist der größte Cashmere-Hersteller und der größte Händler feinster Wolle in der Welt. Die Weberei hält seit 2005 den Weltrekord für die feinste gesponnene Wollfaser mit nur 11,8 Mikrometer Durchmesser. Die eigenen hochwertigen Modekollektionen werden weltweit in 126 Stores verkauft, von denen sich die meisten in Firmenbesitz befinden.

Das Event vom 9. bis 13. Juni bildete den Auftakt zur diesjährigen Superyacht-Rennsaison im Mittelmeer. Am Freitag herrschte noch Hochstimmung bei „Pigi“ an Bord, hatte er doch gerade das zweite von drei Rennen gewonnen, und das bei Windstärken bis zu 29 Knoten. Am letzten Regattatag musste er sich bei völlig kuriosen Windverhältnissen, die innerhalb weniger Minuten ständig wechselten, mit seiner schnittigen, von Reichel-Pugh designten Meeresschönheit dem Schweizer Marco Vogele und seiner „Gliss“ geschlagen geben, der auch den Gesamtsieg der Wettfahrten für sich entscheiden konnte.

Vogele konnte dann bei der Preisverleihung auch entsprechend jubeln: „Diese Location und die Organisation sind das Beste, was wir erlebt haben. Die Felsen, die teilweise als natürliche Marken den Kurs festlegen, sind perfekt für alle Teilnehmer.“ Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte „My Song“, auf Platz drei kam die 36-Meter-Yacht „Hamilton II“ von Charles Dunstone. Ein Hingucker war wie immer die Jongert-Yacht „Scorpione dei Mare“ mit ihrem giftgrünen Spinnaker. Eines der Highlights im gesellschaftlichen Rahmenprogramm war die Owners Beach Party im Hotel Romazzino.
 

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Loro Piana Superyacht Regatta

Bei Windstärken bis zu 29 Knoten wurde häufig hart am Wind gesegelt.

„Pigi“ Loro Piana

ließ es sich nicht nehmen, seine schnittige Segelyacht „My Song“ selbst zu steuern.



 Weitere Informationen:
Yacht Club Costa Smeralda

www.yccs.it
www.loropiana.it


 

 

 

 

 

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