
Power-Präsentation
am
Porscheplatz
Wer in Porsches neues architektonisches Prunkstück in Zuffenhausen
eincheckt, begibt sich auf eine beeindruckende Entdeckungsreise,
die das gesamte historische und zeitgenössische Wissen rund um das
Thema „Porsche“ erlebbar werden lässt.
TEXT: BERND TEICHGRÄBER
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FOTOS: PORSCHE
Mit der Eröffnung des von dem Wiener Architekturbüro Delugan
Meissl gestalteten Porsche Museums im Januar 2009 brachten die
Stuttgarter das spektakulärste Bauprojekt in der
Unternehmensgeschichte zu einem krönenden Abschluss. Das
futuristisch anmutende Porsche Museum zeigt als architektonisches
Highlight auf 5600 Quadratmetern zahlreiche Fahrzeuge und
Kleinexponate in einzigartiger Atmosphäre.
Eindrucksvoll wird die Faszination und Geschichte des
traditionsreichen Sportwagenherstellers auf mehreren Ebenen vor
Augen geführt. Es ist eine Geschichte, die 1931 mit der Gründung
eines selbständigen Konstruktionsbüros durch Ferdinand Porsche in
Stuttgart begann. Damit wurde der Grundstein gelegt für den
Welterfolg des heutigen Unternehmens.
In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat Porsche viele Höhen und
Tiefen erlebt. Doch dank effizienter Produktionsmethoden, einer
klaren Markenführung und innovativer Modelle hat sich der ehemals
kleine Sportwagenspezialist längst zu einem der erfolgreichsten
Automobilhersteller der Welt entwickelt.
Diese einzigartige Historie war für Porsche immer Ehre und
Verpflichtung zugleich. Nach drei Jahren Bauzeit konnte nun dem
häufig geäußerten Wunsch von Kunden, Aktionären und Porsche-
Fans nach einem adäquaten Präsentationsort entsprochen werden. Der
100-Millionen-Euro-Bau ist ein besonderes Kunstwerk, das nicht nur
Architekten aus der ganzen Welt bestaunen. Faszinierend für den
Betrachter ist die Ausstrahlung des monolithisch geformten
Ausstellungskörpers, der grazil über einem Sockel zu schweben
scheint und dessen dynamische Architektur mit Monumentalcharakter
Einzigartigkeit, Selbstbewusstsein und Zukunftsorientierung des
Unternehmens widerspiegelt.
Präsentiert werden in dem auch innen fast komplett weißen Museum
mehr als 80 wertvolle Museumsfahrzeuge und 200 weitere Exponate
einer aufregenden Automobilgeschichte. Wer in die „Porsche-Welt“
eintritt, ist sofort gefangen von der Kraft und Magie der
Automobil-Ikonen wie dem 356, 550, 911 oder 917, ebenso wie von
den technischen Hochleistungen aus den frühen Jahren des 20.
Jahrhunderts von Professor Ferdinand Porsche. Vom Foyer gelangt
der staunende Besucher in den weitläufigen Ausstellungsraum und
kann sich hier einen ersten Überblick über die eindrucksvolle
Sammlung verschaffen. Nun beginnt man entweder chronologisch mit
der Firmengeschichte vor 1948 oder man geht auf Entdeckungsreise
im Hauptteil der Ausstellung – repräsentiert durch die
chronologisch ablaufende Produktgeschichte und die Themeninseln.
Verbunden werden die beiden Teile dabei immer wieder durch das
Rückgrat der Ausstellung: die „Idee Porsche“. Im Rahmen der „Idee“
wird aufgezeigt, was die jeweiligen Ferry Porsche an seinem 85.
Geburtstag im Porsche Typ 356 „Nr. 1“.

Ferry Porsche an seinem 85. Geburtstag im Porsche Typ 356 „Nr. 1“.
Themen und Exponate so einzigartig macht. Sie erzählt vom Geist
und von der Leidenschaft, mit der bei Porsche gearbeitet wird, und
würdigt sowohl das Unternehmen als auch die Menschen hinter dem
Produkt. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Besucher
gerecht zu werden, bietet das neue Museum neben der Ausstellung,
der gläsernen Werkstatt, dem historischen Archiv auch ein
vielseitiges gastronomisches Angebot mit Coffee-Bar, Bistro und
Restaurant sowie große Räumlichkeiten für Konferenzen und Events.
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