
L o u i s V u i t t o n C l a s s i c Boheme
Run Die 50
schönsten Oldtimer der Welt in Wien
Sie beehrten sogar den Hungaroring – ungarische
Formel-1-Rennstrecke seit 1986 – mit ihrer Anwesenheit, die
Oldtimer-Stars der Louis-Vuitton-Classic-Rallye auf ihrer Fahrt
von Budapest nach Prag. HIGH LIFE begleitete die Equipe auf ihrem
Halbzeit-Stopover in Wien. Das Wetter hielt sich bedeckt,
aber der wirkliche Glanz kam sowieso von Ferrari, Bentley, Bugatti
& Co.
TEXT VON GÜNTER NED |
FOTOS ULRICH HELWEG
Bild oben: Ankunft Wien,
Michaelerplatz. Wie bei diesem Mercedes 60 CV 1903 ging man auf
Fahrt, als den Autos noch die Kofferräume fehlten: mit den
eleganten strapazierfähigen Reisetruhen von Louis Vuitton.
ER HATTE WIRKLICH MODERNE europäische Dimensionen, der Louis
Vuitton Classic Boheme Run 2006. Bohême, das französische Wort für
Böhmen, zeigt es an. In der böhmischen Stadt Prag war Zieleinlauf
für die brillant besetzte Oldtimer-Rallye, Budapest sah den Start,
und Wien war glamouröse Zwischenstation. Damit fädelte der
Streckenverlauf drei Metropolen mit wechselvoller gemeinsamer
Historie auf. Die Residenzstädte waren einmal unter dem Dach der
k. u. k. Monarchie vereint. Die jüngere Geschichte schob eiserne
Vorhänge dazwischen, und heute tut sich eine neue
partnerschaftliche Zukunft auf. Yves Carcelle, Präsident von Louis
Vuitton, auf die Frage, warum man Mitteleuropa als Schauplatz
wählte: „Der Louis Vuitton Classic Boheme Run ist unsere Art, das
neu zusammenwachsende Europa zu feiern. Noch vor zwei Jahrzehnten
wäre es undenkbar gewesen, eine Rallye zu veranstalten, die von
Budapest über Wien nach Prag führt. Heute haben diese drei
historischen Städte wieder ihren Platz im Herzen Europas gefunden.
Für Louis Vuitton hat der Boheme Run deshalb eine hohe
Symbolkraft. Unser Unternehmen hatte schon immer einen Blick für
das Geschehen überall auf dem Planeten.“ Die Anspielung geht auf
die eigene Geschichte. Das Reisen, das Überschreiten von Grenzen,
war immer zentrales Thema des französischen Luxuslabels, und mit
Georges Vuitton, dem Sohn des Firmengründers, kam die Leidenschaft
fürs Racing dazu. Schon die Competition von Paris nach Rouen im
Jahr 1894 – und damals steckte der Autorennsport noch tief in den
Kinderschuhen – erlebte den Chef der zweiten Vuitton-Generation
als begeisterten Zuschauer am Streckenrand.

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