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HEFT 10 | FRÜHJAHR 2006  

 

 

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Design in den Genen
Zu Besuch bei Attolini

Der Audi Q7 ist eine multiple Persönlichkeit, doch er demonstriert überzeugend, wie offensives Design in der Lage ist, Identitäten, die an sich divergieren, in ein komplexes dynamisches Profil zu bannen. Der SUV mit den vier Ringen setzt einen Meilenstein auf dem Weg des Automobils zum omnipotenten Alleskönner.

TEXT: GÜNTER NED


SIE VERSUCHEN DIE QUADRATUR DES KREISES, die Automobilhersteller mit ihren SUVs, den immer weiter boomenden Sport Utiliy Vehicles. Wozu man früher mindestens zwei bis drei verschiedene Autos brauchte, das soll ein SUV jetzt ganz alleine leisten. Er soll sportlich sein wie ein Roadster, geländegängig wie ein klassischer Off-Roader, soll Luxus und Ästhetik bieten wie eine Nobellimousine, Platz bereit halten für die Großfamilie oder einen mittleren Umzug, dazu Sicherheit beim Crash wie ein Formel-1-Monocoque. Dieser Trend hat zwischen den Spitzenmarken einen rasanten Wettstreit um Perfektion und Omnipotenz in Gang gesetzt, eine Entwicklung, an derem Ziel wir uns wohl das allwissende, allgütige, allmächtige Ideal-Automobil zu denken haben. Audi hat dabei mit seinem Q7 einen Schöpfungsakt vollbracht, der die Branche auf dem Weg zur Vervollkommnung wohl ein beträchtliches Ende weiter katapultiert.

Die Erfinder des „quattro“ setzen auch bei ihrem – wie sie es nennen – „Performance-SUV“ den Design-Trend zum betont offensiven Outfit fort. Und natürlich hindert auch beim Q7 die Form nirgendwo die Funktion, aber sie folgt ihr keineswegs mit klassisch moderner Strenge. Die Ästhetik darf ihr eigenes Spiel spielen. Das zeigt sich in der Farbenvielfalt, die den Kunden zur Wahl steht, sie können sich zwischen 11 Grundtönen entscheiden, drei davon gibt es exklusiv nur für den Q7, das zeigt sich aber auch in der Linienführung. Sie zitiert sophisticated die Kontur eines Coupés und muss sich dann in puncto Sportlichkeit und Eleganz an solcher Referenz natürlich auch messen lassen. Der Audi Q 7 hält da durchaus stand.

Das Innenleben zeigt sich großzügig und fein, die Materialien (Aluminium, attraktiver Kunststoff, drei verschiedene Hölzer) und
die Verarbeitung rücken den Audi-SUV bewusst in die Nähe von Audis Toplimousinen. Die ausdrucksstarke Dynamik des Außendesigns spiegelt sich wider in einem Antrieb, der an Sportlichkeit für ein Sport Utility Vehicle nichts zu wünschen übrig lässt. Schon der 3.0-TDI-Sechszylinder beschleunigt den Audi Q7 bei 233 PS und einem robusten Drehmoment von 500 Nm in 9,1 Sekunden auf 100 km/h.

Das vollständige Porträt über den Audi Q7 lesen Sie in der HIGH LIFE Ausgabe Heft 10, erhältlich in unserem Online-Shop, einfach auswählen und bestellen, oder genießen Sie HIGH LIFE dreimal im Jahr im kostengünstigen Abonnement frei Haus.

 

Audis SUV Design


Als SUV der dritten Generation prägen den Audi Q7 sichtbar höchst unter-schiedliche Gene: Seine Formgebung zeigt sich ebenso inspiriert von klarer Sportlichkeit wie von der Auslegung für anspruchsvolles Gelände. In seinem Interieur findet sich ein Ambiente der Luxusklasse.

Grosszügig

Auf dem Weg zum Allwissenden, Allgütigen, Allmächtigen Ideal-Automobil.

Coupé-Kontur


Aus dieser Perspektive schön zu sehen:
Die Linienführung des Audi Q7 zitiert die
Coupé-Kontur.

Audi über Audi OffRoad


Typisch für die Gene des Offroaders sind die hohe Bodenfreiheit von 200 Millimetern (mit Stahlfederung) und die 18 Zoll (auf Wunsch bis zu 20 Zoll) großen Räder in den markanten, weit geschwungenen Bögen der Radhäuser.

 

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