|
Polo World Championships
Brasilien dominiert die 7. Polo-Weltmeisterschaft
Sie wird alle drei Jahre ausgetragen, die Weltmeisterschaft im
Polo. 2004 war es wieder soweit. Die acht besten Mannschaften aus
der Qualifikation trafen sich zu den Finalspielen in Chantilly.
Text: Günter Ned
| Fotos: René Staud
Die Ehre ging an Frankreich: Unser Nachbarland wurde von der
Federation of International Polo (FIP) dazu nominiert, die 7.
FIP-Polo-Weltmeisterschaft auszufragen. Gastgeber war die Stadt
Chantilly nördlich von Paris, nicht nur berühmt wegen des
legendären Schlosses und seiner herrlichen Gärten, sondern auch
als Pferdemetropole. Zur Qualifikation waren zuvor weltweit die
Mannschaften von 31 Ländern angetreten. Sie waren in vier Zonen
von je 5000 Spielern aufgeteilt worden: Nord- und Zentralamerika,
Südamerika, Europa und, zusammengefasst zur vierten Zone,
Ozeanien, Asien und Afrika.
Zwei Länder konnten sich aus jeder Zone für die Endrunde in
Chantilly qualifizieren. Es behaupteten sich dafür: die USA,
Mexiko, Brasilien, Australien, England, Pakistan, Chile und
Frankreich selbst. Der Poloclub von Chantilly, der die
Championship-Finalisten vom 9. bis 19. September zu Gast hatte,
präsentierte sich fürs Turnier glänzend vorbereitet, unterstützt
von so erstklassigen Partnern wie der Top-Luxus-Marke Maybach, die
es sich nicht nehmen ließ, auch bei diesem brillanten Polo-Event
ihr Engagement unter Beweis zu stellen.
Der Austragungsmodus sah vor, dass die acht Endrundenteilnehmer,
aufgeteilt in zwei Ligen, insgesamt sechzehn Spiele zu bestreiten
hallen. Aus beiden Ligen zusammen würden sich dann die vier Teams
für das Halbfinale qualifizieren. Als Gegner in den letzten beiden
Matches des Turniers ergaben sich schließlich: Titelverteidiger
Brasilien und England für den Kampf um Platz 1; Frankreich und
Chile für die Auseinandersetzung um Bronze. Das Endspiel stand an
Spannung auch dem reißerischsten Film nicht nach.
Dann stand es fest: Champion der 7. FIP-Polo-Weltmeisterschaft
wurde in fabelhafter Form Brasilien. Die südamerikanischen
Champions verteidigten damit ihren Titel in brillanter Weise.
Bitter für die Gastgeber: Frankreich war mit vorbildlichem
Kampfgeist nahe daran, dafür zu sorgen, dass die Bronzemedaille im
Land blieb, musste sich am Ende aber doch noch Chile geschlagen
geben.
Die aktuelle Ausgabe von HIGH LIFE erhalten Sie im guten
Zeitschriftenhandel oder gleich hier
online bestellen.
|