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Bruno de Lorgues
König der Trüffel
Schreiend und singend, polternd und scherzend - das ist Bruno, wie
er leibt und lebt. Einhundertzehn Kilo Leidenschaft, Liebe und
Großzügigkeit, ein Mann wie ein Berg, der immer noch wächst. Aus
dem kleinen Jungen Clément Bruno, der seine Großmutter so
verehrte, der an das Fleckchen Erde, wo er geboren wurde, sein
Herz verschenkte, erwuchs Bruno de Lorgues: Hüter kulinarischer
Traditionen, schwungvoller Schöpfer, Arrangeur und geniehafter
"Trüffelkönig".
Text:
Gundula Luig | Fotos:
Klaus
Lorke
Vier Tonnen der begehrten Erddelikatessen hat der Sternekoch -
seit 1992 hält er seinen Michelin-Stern in Folge - im Jahr 2002
verbraucht. Zumeist in seiner Cuisine, in der jede seiner
Zubereitungen von den Aromen des Edelpilzes lebt. Aber auch für
seine hauseigene Boutique "La Truffe et le Vin', einladend am
kopfsteinbepflasterten Vorplatz seines Refugiums gelegen. Dort
lässt sich Brunos Geist in Form von schmackhaften Köstlichkeiten
(Trüffelöle, getrocknete und eingelegte Trüffel, Weine und
Kochbücher des Meisters) mit nach Hause entführen.
Doch am eindrucksvollsten ist es jedesmal, den Trüffelkönig und
seine genialen Delikatessen im Ambiente von Mamés einstigem
Bauernhaus zu erleben. Eine Mahlzeit bei Bruno ist eine Reise
durch das Universum der Trüffel, eine Hommage an die Schätze
seiner provenzalischen Heimat. Manchmal erzählt er seinen Gästen
Fabeln dazu oder Märchen, die zwar für Kinder erdacht, aber denen
die Erwachsenen mit Freude lauschen. Jedem schenkt Bruno, dem so
viel gegeben wurde, einen Funken Glück! [...]
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